12.05.2026
Stadtmission-Familie bei Jahrestagung Altenhilfe
Vertreter:innen aus Trägerschaft, Praxis, Verbänden und Politik diskutierten am 15. und 16. April in Rastatt innovative Ansätze für die Weiterentwicklung der Pflege – von neuen Struktur- und Personalmodellen bis hin zu digitalen Lösungen wie Telepflege und Televisite.
Die diesjährige Jahrestagung Altenhilfe der Diakonie Baden stand ganz im Zeichen einer zukunftsfähigen Pflege. Vertreter:innen aus Trägerschaft, Praxis, Verbänden und Politik diskutierten am 15. und 16. April in Rastatt innovative Ansätze für die Weiterentwicklung der Pflege – von neuen Struktur- und Personalmodellen bis hin zu digitalen Lösungen wie Telepflege und Televisite.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Dialog zwischen Praxis und Politik. Dr. Angela Postel, Referatsleiterin Pflege im Landesministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, gab Einblicke in aktuelle pflegepolitische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Alltag der Einrichtungen.
Auch die Digitalisierung rückte in den Mittelpunkt: Anja Remmert von der Diakonie Deutschland erläuterte den Stand der Telematikinfrastruktur und die Bedeutung digitaler Prozesse.
Für die Ev. Stadtmission Karlsruhe betont Geschäftsführer Kai Käßhöfer die Bedeutung des Austauschs: „Die Tagung zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an tragfähigen Lösungen für die Pflege der Zukunft zu arbeiten. Vernetzung, Innovation und politischer Dialog sind dafür entscheidend.“
Im abschließenden Forum wurden Fragen der Altenhilfe diskutiert – darunter sektorenübergreifende Zusammenarbeit, die Rolle der Diakonie nach der Landtagswahl und die Verantwortung für eine verlässliche soziale Daseinsvorsorge.
Die Tagung machte deutlich: Die Herausforderungen sind groß, aber die Bereitschaft, Pflege aktiv weiterzuentwickeln, ist größer.
